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Warum SEO so wichtig ist

Wusstest Du, dass jeden Tag mehr als 5,5 Milliarden Suchanfragen bei Google gestellt werden? Das bedeutet, dass egal was Du machst, Menschen online nach deinem Unternehmen suchen.

Das gilt auch für kleine und kleinste Betriebe. So suchen beispielsweise 250 Menschen pro Monat nach „klempner münchen“.

monatliche Suchanfragen für „klempner münchen“
Screenshot aus Ahrefs Keywords Explorer

Aber auch für diese sehr spezifische Suchanfrage gibt es jede Menge Wettbewerb. Schau dir an wie viele Ergebnisse Google findet…

Suchergebnisse für „klempner münchen“
Screenshot der Google Suche

Selbstverständlich ist nur eine Handvoll dieser 450.000 Ergebnisse sichtbar. Der Rest befindet sich am sichersten Ort eine Leiche zu verstecken: Seite 2 oder folgende bei Google ;-)

Was macht also den Unterschied zwischen absoluter Bedeutungslosigkeit und einem Ranking fĂĽr einen Suchbegriff, das bei Kunden den Autopilot aktiviert?

SEO. Suchmaschinenoptimierung. Der Prozess in dem Du Google beweist, dass deine Webseite das beste, relevanteste Ergebnis fĂĽr eine bestimmte Anfrage ist.

Du siehst schon: Genau eine Seite aus 450.000 Möglichkeiten auszuwählen ist keine einfache Aufgabe für eine Maschine, nicht einmal für Google. Um diese Entscheidung zu fällen, achten Suchmaschinen auf unterschiedliche Faktoren: welche Wörter benutzt Du in deinen Inhalten, wie sind deine Inhalte strukturiert und von welchen anderen Websites wird auf deine Inhalte verwiesen.

Wenn Du all diese Faktoren unter Kontrolle bekommst, hast Du eine konstante, organische Lead-Quelle erschlossen.

OnPage, OffPage und Local SEO

Bei der Suchmaschinenoptimierung wird zwischen drei Säulen unterschieden:

OnPage Optimierung (Symbol)

OnPage Optimierung

Alle An­pas­sun­gen an der eigenen Web­site, die Du selbst vor­neh­men kannst und die nicht von außen oder Dritten be­ein­fluss­bar sind.

OffPage Optimierung (Symbol)

OffPage Optimierung

Befasst sich mit allen ex­ternen Fak­toren dei­ner Web­site. In der Regel sind damit Back­links, also Links von an­de­ren Web­sites zu deiner Web­seite, ge­meint.

Lokale SEO (Symbol)

Lokale SEO

Speziel­le Op­ti­mie­run­gen für lokal tätige Un­ter­neh­men und stand­ort­be­zo­gene Suchen.

Die OnPage-Optimierung im Detail

OnPage-Optimierung ist von inhaltlicher, struktureller und technischer Natur.

Es werden qualitative, einzigartige und themenrelevante Seiteninhalte (auf Englisch „unique content“) erstellt und hinsichtlich der Formatierung optimiert. Hier gilt es besonders die Inhalte auch für Nutzer attraktiv zu gestalten (Stichwort: „User Experience“).

Auf der technischen Seite befasst sich die OnPage-Optimierung mit Quellcode- & Geschwindigkeits-Optimierungen deiner Website. Auch die Optimierung der internen Linkstruktur deiner Website gehört dazu.

Bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Website solltest Du immer mit der OnPage-Optimierung vor der OffPage-Optimierung beginnen.

Für optimale Ergebnisse wirst Du hierfür professionelle Tools benötigen.

Die OffPage-Optimierung im Detail

OffPage-Optimierung befasst sich mit dem Aufbau eines qualitativen Backlink-Profils fĂĽr deine Website.

Backlinks sind noch immer einer der wichtigsten Rankingfaktoren und damit unerlässlich für eine gute Position deiner Site innerhalb der organischen Suche. Dabei werden Links von Suchmaschinen unterschiedlich stark gewichtet und bewertet. Daher ist die Anzahl und vor allem die Qualität der Backlinks ein ausschlaggebendes Kriterium.

Gerade um die Qualität von Backlinks zu bewerten, benötigst Du hierfür kostenpflichtige SEO-Werkzeuge.

Lokale SEO im Detail

Local SEO richtet ihren Fokus auf Op­ti­mie­run­gen für lokal tätige Un­ter­neh­men und stand­ort­be­zo­gene Suchen.

Besonders wichtig sind hier Einträge in Google My Business, sowie in (regionalen) Branchenverzeichnissen und Stadtanzeigern. Gerade die Basis-Aufgaben der lokalen SEO kannst Du sehr gut selbständig erledigen. Den wichtigsten Punkt nimmt dabei Google My Business ein. Hier kannst Du nachlesen, wie Du Google My Business effizient nutzen kannst.

Kostenfreie SEO-Tools

Im Folgenden findest Du ein paar ausgewählte kostenlose SEO-Tools. Einige davon sind unerlässliche Helfer, andere bieten zumindest für kleinere Websites eine erste Alternative zu kostenpflichtigen Werkzeugen.

Google Search Console

Das wichtigste kostenfreie Werkzeug ist und bleibt Google Search Console. Hier kannst Du sehen, wie deine Website in den Google Ergebnissen abschneidet, wie oft sie zu Keywords und Keyword-Kombination angezeigt wird und Du kannst die Click-Through-Rate bestimmen.

Screenshot aus Search Console
Screenshot aus Google Search Console

Um Search Console nutzen zu können, musst Du deine Website dafür freischalten.

Google Lighthouse

Unersetzlich für die technische Analyse. Mit Lighthouse kannst Du einzelne Seiten deiner Websites effizient auf Probleme in den Bereichen Performance (Lade- und Aus­füh­rungs­ge­schwin­dig­keit), Accessibility (Bar­riere­frei­heit), Progressive Web App und SEO (Fehler im HTML-Markup und einige weitere Basics) überprüfen.

Screenshot aus Lighthouse
Screenshot aus Google Lighthouse

Google Lighthouse ist Teil der Chrome Developer Tools und auch als Kommando­zeilen­werkzeug für Node.js verfügbar.

Xenu Link Sleuth

FĂĽr eine erste technische Analyse kannst Du die Freeware Xenu Link Sleuth verwenden. Vor allem zum Auffinden von Broken Links, doppelten Seitentiteln/Descriptions und zur Analyse der internen Linkstruktur eignet sich das Werkzeug hervorragend.

Answer The Public

Das Tool AnswerThePublic hilft dir hochwertigere Inhalte zu erstellen, indem es dir zeigt in welchem Kontext bestimmte Keywords und Suchanfragen stehen.

Start-Screen von answerthepublic.com
Der Start-Screen von answerthepublic.com

Für die Recherche zu einzelnen Themen kann AnswerThePublic eine große Inspirations­quelle sein.

KW Finder

KW Finder ist ein exzellentes Werkzeug zur Keyword-Recherche, das diesen Prozess wirklich einfach gestaltet und die Konkurrenz zu den einzelnen Begriffen anschaulich darstellt.

Screenshot aus KW Finder
Keyword-Konkurrenz für „rohrbruch“

Das Werkzeug bietet umfassende Daten die auch SEO-Veteranen glücklich machen und ist dabei immer noch für Anfänger geeignet.

Ubersuggest

Der Marketing- und SEO-Spezialist Neil Patel hat vor kurzem Ubersuggest erworben und es als Teil seiner Website relauncht. Das aktualisierte Ubersuggest vereint Daten aus dem Google Keyword-Planer und den Google Suchvorschlägen. Das Ergebnis ist ein deutlich verbessertes Keyword-Recherche-Werkzeug.

Screenshot aus Ubersuggest
Screenshot aus Ubersuggest

Das neue Ubersuggest nimmt Daten, die Du ansonsten nur mit viel Aufwand zusammentragen kannst, und vereint diese in einer einzelnen, benutzerfreundlichen Anwendung.

Das Beste ist: Du kannst das Keyword-Tool so oft Du willst und ohne Einschränkungen verwenden.

Ryte FREE

Die freie Version von Ryte stellt dir viele Features der kostenpflichtigen Version zur Verfügung, allerdings ist die Anzahl der möglichen Auswertungen pro Monat stark limitiert.

Für kleine Websites kannst erhältst Du mit Ryte FREE ein umfangreiches OnPage-Opti­mie­rungs­werk­zeug. Eine Registrierung ist erforderlich.

Kommerzielle SEO-Tools

Früher oder später wirst Du an den Punkt kommen, an dem dir die freien Tools nicht mehr ausreichen. Sei es, dass die teilweise bestehenden Einschränkungen zu groß sind, oder dass es zu lange dauert bestimmte Datensätze manuell zusammenzutragen. Spätestens wenn es darum geht potentielle Konkurrenten herauszufinden und diese zu analysieren, stößt Du mit den freien Werkzeugen an eine Grenze.

Dann wird es Zeit ĂĽber kostenpflichtige Alternativen nachzudenken. Im Folgenden findest Du eine Auswahl von bekannten Tools inklusive Preisangaben fĂĽr das kleinste Paket.

Umfassende Tools

Sistrix Toolbox

Sistrix ist ein Klassiker unter den SEO-Tools und wurde 2008 gestartet. Es bietet unterschiedliche Module für einzelne SEO-Teilbereiche, die miteinander kombiniert werden können.

Kosten: ab 100,- € pro Monat [Stand: 02/2019]

Searchmetrics

Ein weiteres umfassendes Werkzeug ist Searchmetrics: hier ist der Bereich zu Inhaltsanalyse besonders stark ausgeprägt.

Kosten: ab 69,- € pro Monat [Stand: 02/2019]

Ahrefs

Ahrefs kommt ursprĂĽnglich aus dem OffPage-Bereich und bietet umfangreichste Werkzeuge fĂĽr Keyword-basierte Untersuchungen. Mittlerweile wurde das Tool auch um OnPage-Werkzeuge erweitert, so dass es zurecht bei den umfassenden Werkzeugen gefĂĽhrt wird.

Kosten: ab $ 99,- pro Monat [Stand: 02/2019]

Moz Pro

Von Keyword-Recherche, über Rank-Tracking bis hin zur OnPage-Optimierung: mit Moz Pro erhältst Du ein mächtiges SEO-Werkzeug.

Kosten: ab $ 99,- pro Monat [Stand: 02/2019]

OnPage Tools

Ryte

Ryte hilft dir versteckte Fehler auf deiner Website zu finden, ĂĽberzeugende Inhalte zu erstellen und erweiterten Zugang zu Daten aus der Google Search Console.

Kosten: ab 99,99 € pro Monat [Stand: 02/2019]

Audisto

Ideal zur Analyse umfangreicher Websites. Bietet dir die Möglichkeit die komplette Struktur deiner Website zu analysieren (inkl. Authority Flow und Linkgraph). Mit Audisto findest Du technische SEO Probleme, „Duplicate Content“ und Performance-Engpässe.

Kosten: ab 90,- € pro Monat [Stand: 02/2019]

SEOlyze

SEOlyze ist spezialisiert auf Inhaltserstellung und Analyse. Es bietet dir Funktionen zur Recherche, Konzeption und Erstellung von Texten mittels semantischer Analysen.

Kosten: ab 39,90 € pro Monat [Stand: 02/2019]

OffPage Tools

Majestic

Majestic verfügt über die wohl größte Datenbank an Backlinks und eignet sich von daher optimal für deren Analyse. Wenn Du allerdings weitergehende Funktionen suchst, wirst Du enttäuscht sein.

Kosten: ab 46,99 € pro Monat [Stand: 02/2019]

Sollte ich einen SEO-Profi, Berater oder eine SEO-Agentur beauftragen?

Je nachdem wie lernbereit Du bist, wieviel Zeit Du verwenden kannst und wie komplex deine Websites sind, kannst Du Basis-SEO selbst durchführen. Oder Du merkst, dass Du lieber die Hilfe von Experten beanspruchen möchtest. Beides ist völlig in Ordnung.

Wenn Du dich am Ende nach Expertenhilfe umsiehst, ist es wichtig zu wissen, dass „SEO Dienstleistungen“ von vielen Agenturen und Beratern angeboten werden, die Qualität aber stark variiert. Eine gute SEO-Agentur auszuwählen kann dir viel Zeit und Geld sparen, da „unsaubere“ und „falsche“ SEO-Taktiken oft mehr Schaden als Nutzen bringen.

Ob Agentur oder Do-It-Yourself – kenne die grundlegenden Fachbegriffe

Um Missverständnisse und Fehler zu vermeiden, ist es wichtig, dass Du die wichtigsten Fachbegriffe kennst. Einen ersten guten Überblick erhältst Du in der Google-Hilfeseite „So funktioniert die Google-Suche“. Die Google Richtlinien für Webmaster geben noch tiefer gehende Informationen.

Vom Beginner zum Profi

Je intensiver Du dich mit dem Thema SEO beschäftigst, umso wichtiger wird ein solides Basis-Wissen. Gerade, wenn Du SEO in Eigenregie betreiben möchtest, solltest Du dein Wissen kontinuierlich erweitern.

Sehr gut geht das mit Google’s Zukunftswerkstatt „Grundlagen des Onlinemarketings“. Hier werden alle Themen Rund um SEO und SEA ausführlich und mit Videos erklärt. Am Ende kannst Du sogar eine Prüfung für ein Zertifikat ablegen.

Zertifikat „Grundlagen des                         Onlinemarketings“
Zertifikat „Grundlagen des Onlinemarketings“

Die richtige SEO-Agentur auswählen

Möchtest Du dich von einem SEO-Spezialisten unterstützen lassen, solltest Du im Auswahl­ver­fahren einige Dinge beachten.

Im Wesentlichen handelt es sich um einen fĂĽnf-stufigen Prozess:

  1. Sei bereit die vorgeschlagenen Ă„nderungen umzusetzen
    Die Vorschläge und Veränderungen eines SEOs umzusetzen kostet Zeit und Mühe. Wenn Du keine Ressourcen hast, um diese umzusetzen, macht es auch keinen Sinn einen professionellen Berater zu engagieren.
  2. Mache dich ĂĽber deine potentiellen Partner schlau
    Gibt es Referenzen? Hält sich der Partner an die Google-Richtlinien für Webmaster? Werden ergänzende Dienste/Beratung angeboten? Welche Ergebnisse sind in welchem Zeitraum zu erwarten? Wie soll der Erfolg der Maßnahmen gemessen werden?
  3. ĂśberprĂĽfe die Referenzen
    Hier ist es oft hilfreich, wenn Du bestehende Kunden nach ihren Erfahrungen befragst.
  4. Bitte um eine Analyse des Ist-Zustands
    Unter Umständen kostet diese Analyse etwas, sie ist aber notwendig, um realistische Verbesserungs­vorschläge zu erhalten. Versprechungen ins Blaue hinein sprechen eher für unseriöse Praktiken.
  5. Entscheide dich, ob Du den Spezialisten beauftragen möchtest
Video „How to hire an SEO“ von Google (englisch)

SEO – aber bitte erfolgreich…

Wenn Du mit Such­ma­schinen­op­ti­mie­rung Erfolg haben willst, ist ein planvolles Vorgehen essentiell. Je nachdem wie populär deine Website ist, dauert es zwischen wenigen Stunden und ein bis zwei Wochen, bis Änderungen an deiner Website Auswirkungen in den Suchergebnissen zeigen. SEO erfordert Geduld, und gerade in der Anfangszeit einer SEO-Kampagne können die Ergebnisse noch erheblichen Fluktuationen unterliegen.

Die folgende Reihenfolge an Optimierungen, kannst Du als generellen Leitfaden betrachten:

1. Ziele definieren

Lege fest, welche Ziele Du mit Hilfe von Such­ma­schinen­op­ti­mie­rung erreichen möchtest. Grenze die Ziele klar ab und bestimme wie Du Erfolg und Misserfolg messen willst. Hier bietet es sich an auf Werte einer Web-Analyse-Lösung zurückzugreifen (z.B. Google Analytics).

2. Technische Optimierung

Zuerst solltest Du vor der eigenen Haustüre kehren und grundsätzliche Probleme deiner Website beheben.

Das umfasst unter anderem das Aufspüren und Beseitigen von defekten Links, eine Umstellung auf HTTPS (sofern möglich und noch nicht geschehen), sowie die Optimierung der Ladezeit deiner Website.

3. Inhaltliche Optimierung

Sind die wichtigsten technischen Probleme beseitigt, geht es an die Optimierung des Inhalts.

Überprüfe dazu zunächst folgende Punkte:

  • Sind die Inhalte passend zu den Erwartungen deiner Besucher gruppiert?
  • Werden die Themen in angemessener Breite & Tiefe beleuchtet?
  • Sind die Seiten attraktiv gestaltet und laden zum Lesen/Verweilen ein?
  • VerfĂĽgen alle Seiten ĂĽber passende, aussagekräftige Titel und Beschreibungen?

Danach kannst Du dich mit der Optimierung einzelner Texte beschäftigen. Hilfreich hierfür sind Content-Werkzeuge wie SEOlyze oder Ryte.

4. Aufbau/Verbesserung des Link-Profils

Wie bereits erwähnt, gehören Backlinks immer noch zu den wichtigsten Rankingfaktoren für Suchmaschinen.

Aufbau und Pflege deines Linkprofils sind aber auch gleichzeitig die zeitaufwändigsten Aufgaben. Für die Bewertung von potentiellen Linkquellen eignet sich Ahrefs hervorragend.

5. Bringe die notwendige Geduld auf

Wieviel Zeit benötigt SEO? Die vielleicht ernüchternde Antwort ist: „Es hängt davon ab…“.

In der Regel kannst Du nach drei bis sechs Monaten erste, bleibende Resultate messen. Wie schnell sich einzelne Ergebnisse einstellen, hängt dabei maßgeblich von der Ausgangssituation und dem Wettbewerbsumfeld ab.

Generell solltest Du für eine SEO-Kampagne mindestens sechs, besser zwölf Monate einplanen.

OnPage-Optimierung: Tipps

Stelle sicher, dass deine Website für Mobilgeräte optimiert ist

Das deine Webseiten auf Smartphones & Tablets funktionieren sollten, ist heutzutage eigentlich klar. Ist das nicht der Fall, landest Du in den Suchergebnissen der mobilen Suche weit hinten.

FĂĽr eine schnelle ĂśberprĂĽfung kannst Du den Google Mobile Friendly Test verwenden. Wenn Du bereits Search Console verwendest, findest Du dort einen Bericht, der deine gesamte Website abdeckt.

Sorge dafür, dass deine Website schnell lädt

Die Ladegeschwindigkeit gehört seit einiger Zeit zu den Rankingfaktoren bei Google. Seit Juli 2018 ist sie offiziell ein wichtiger Bestandteil bei der Bewertung von Suchergebnissen für die mobile Suche.

Du solltest bei Google PageSpeed Insights mindestens 95 Punkte oder mehr fĂĽr den Desktop und 85 Punkte oder mehr fĂĽr Mobile erreichen.

Screenshot aus PageSpeed Insights
Screenshot aus Google PageSpeed Insights

Hilfreiche Informationen, wie Du deine Seite schneller machen kannst, findest Du in dem Blog-Post „6 Tipps zum Beschleunigen der eigenen Website für (fast) jeden“.

Achte auf die interne Link-Struktur

Wichtige Seiten sollten auch in der Link-Struktur zu erkennen sein: einfach ausgedrĂĽckt, verfĂĽgen sie ĂĽber ĂĽberdurchschnittlich viele eingehende Links.

Einfache Analysen kannst Du dabei mit dem freien Tool Xenu erledigen. Wenn es in die Tiefe der Optimierung geht, solltest Du auf professionelle Werkzeuge wie Audisto zurĂĽckgreifen.

Erstelle einzigartige Inhalte

Deine Expertise ist dein Kapital. Zeige Besuchern und Suchmaschinen gleichermaßen, dass Du ein Experte in deinem Bereich bist. Schreibe dafür Texte, die dein gewähltes Thema umfassend darstellen.

Für das Fine-Tuning kannst Du Werkzeuge verwenden, die deine Inhalte nach dem WDF*IDF-Verfahren analysieren. Diese Methode ist äußerst erfolgversprechend.

OffPage-Optimierung: Tipps

Bei OffPage-SEO dreht sich alles um Links zu deiner Website. Klingt einfach, doch wie erhältst Du neue und möglichst hochwertige Links?

Kaputte Backlinks reparieren

Suche nach bestehen Backlinks zu deiner Website, die nicht mehr funktionieren. Dafür kannst Du die Logfiles deines Servers auswerten oder den „Broken Backlinks“-Bericht von Ahrefs nutzen.

Für alle gefundenen, kaputten Backlinks richtest Du dann eine 301-Weiterleitung auf einen möglichst passenden existierenden Inhalt ein.

Unverlinkte (Marken-)Nennungen

Wenn jemand deine Marke im Internet nennt, hat er oder sie sich bereits eingängig mit deinem Unternehmen beschäftigt. Aber es kommt immer wieder vor, dass der Autor keinen Link zu deiner Website integriert hat.

In diesen Fällen solltest Du mit dem Betreiber der Website Kontakt aufnehmen, ihm für die Erwähnung danken, und freundlich bitten, ob er eventuell einen Link zu deiner Seite setzen würde.

Screenshot aus Google Alerts
Screenshot aus Google Alerts

Mit Google Alerts kannst Du die Suche nach Marken-Nennungen (oder anderen Begriffen) ganz einfach automatisieren.

Gastbeiträge

Das Thema „Gastbeiträge“ hat eine bewegte Geschichte. Dem Streuen von qualitativ minderwertigen Guest-Posts hat Google bereits seit langem das Wasser abgegraben. Aber Gastbeiträge von hoher Qualität sind immer noch eine Top-Quelle für hochwertige Backlinks.

Die Herausforderung ist hier aber die Kontaktaufnahme, um überhaupt zu einem Gastbeitrag in einem hochwertigen Blog zu kommen. Sam Oh von Ahrefs hat dazu ein sehr gutes Video veröffentlicht:

Video „How to Write Outreach Emails (That Won’t Get Ignored)“ von Ahrefs (englisch)

Lokale SEO: Tipps

Strukturierte Daten für das lokale Geschäft hinterlegen

Sorge dafür, dass auf deiner Starseite (nicht auf allen Unterseiten), strukturierte Daten für das lokale Unternehmen hinterlegt sind. Am besten funktioniert das, wenn Du JSON+LD als Format wählst.

Business Einträge bei Google, Bing und Apple erstellen und pflegen

Erstelle Profile fĂĽr dein Unternehmen bei den Local Business Plattformen der jeweiligen Anbieter:

Achte dabei auf vollständige Einträge und vor allem darauf, dass deine Öffnungszeiten stets korrekt sind.

Regelmäßige Aktualisierungen bei Google My Business

Während es bei Bing und Apple mit dem Erstellen der Einträge erledigt ist, solltest Du für den Google My Business Eintrag regelmäßige Updates planen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Einträge mit wöchentlichen Beiträgen und/oder neuen Fotos deutlich mehr Klicks erhalten.

Bewertungen, Bewertungen, Bewertungen

Versuche so viele positive Bewertung wie möglich zu sammeln. Für den Start kannst Du Bestandskunden anschreiben und um eine nachträgliche Bewertung bitten.

Schaffe einfache Möglichkeiten zur Bewertung mit Kurz-URLs (z.B. meine-website.de/bewerten), die es Kunden möglichst einfach machen, dich und deine Leistungen auf den unterschiedlichen Plattformen zu bewerten. Diese URLs kannst Du hervorragend offline verwenden (z.B. in Speisekarten, auf Kassenbons, usw.).

Zu guter Letzt solltest Du es Suchmaschinen einfach machen, die Bewertungen zusammenzufĂĽhren. DafĂĽr fĂĽgst Du jedes Plattform-Profil in den strukturierten Daten fĂĽr dein lokales Unternehmen (JSON+LD) im Array "sameAs" hinzu.

Einträge in Branchenbüchern und Stadtanzeigern

Sorge dafür, dass deine Website in gängigen Branchenbüchern und Stadtanzeigern zu finden ist. Prüfe auch regelmäßig, dass die dort hinterlegten Informationen noch korrekt sind. Als einen ersten Einstieg kannst Du folgende Seiten nutzen: stadtbranchenbuch.com, dastelefonbuch.de, 11880.com, meinestadt.de, infobel.com, kennstdueinen.de, werkenntdenbesten.de, hotfrog.de, finde-offen.de

Passe bei den Einträgen in Branchenbüchern gut auf, dass Du nicht aus Versehen kostenpflichtige Zusatzleistungen buchst – diese sind praktisch nie ihr Geld wert. Leider musst Du auch mit nervigen Vertriebanrufen rechnen, aber die lassen sich ja abwimmeln…

:-) Danke für dein Interesse…

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