Warum SEO so wichtig ist
Wusstest Du, dass jeden Tag mehr als 5,5 Milliarden Suchanfragen bei Google gestellt werden? Das bedeutet, dass egal was Du machst, Menschen online nach deinem Unternehmen suchen.
Das gilt auch für kleine und kleinste Betriebe. So suchen beispielsweise 250 Menschen pro Monat nach „klempner münchen“.
Aber auch für diese sehr spezifische Suchanfrage gibt es jede Menge Wettbewerb. Schau dir an wie viele Ergebnisse Google findet…
Selbstverständlich ist nur eine Handvoll dieser 450.000 Ergebnisse sichtbar. Der Rest befindet sich am sichersten Ort eine Leiche zu verstecken: Seite 2 oder folgende bei Google ;-)
Was macht also den Unterschied zwischen absoluter Bedeutungslosigkeit und einem Ranking für einen Suchbegriff, das bei Kunden den Autopilot aktiviert?
SEO. Suchmaschinenoptimierung. Der Prozess in dem Du Google beweist, dass deine Webseite das beste, relevanteste Ergebnis für eine bestimmte Anfrage ist.
Du siehst schon: Genau eine Seite aus 450.000 Möglichkeiten auszuwählen ist keine einfache Aufgabe für eine Maschine, nicht einmal für Google. Um diese Entscheidung zu fällen, achten Suchmaschinen auf unterschiedliche Faktoren: welche Wörter benutzt Du in deinen Inhalten, wie sind deine Inhalte strukturiert und von welchen anderen Websites wird auf deine Inhalte verwiesen.
Wenn Du all diese Faktoren unter Kontrolle bekommst, hast Du eine konstante, organische Lead-Quelle erschlossen.
OnPage, OffPage und Local SEO
Bei der Suchmaschinenoptimierung wird zwischen drei Säulen unterschieden:
OnPage Optimierung
Alle Anpassungen an der eigenen Website, die Du selbst vornehmen kannst und die nicht von außen oder Dritten beeinflussbar sind.
OffPage Optimierung
Befasst sich mit allen externen Faktoren deiner Website. In der Regel sind damit Backlinks, also Links von anderen Websites zu deiner Webseite, gemeint.
Lokale SEO
Spezielle Optimierungen für lokal tätige Unternehmen und standortbezogene Suchen.
Die OnPage-Optimierung im Detail
OnPage-Optimierung ist von inhaltlicher, struktureller und technischer Natur.
Es werden qualitative, einzigartige und themenrelevante Seiteninhalte (auf Englisch „unique content“) erstellt und hinsichtlich der Formatierung optimiert. Hier gilt es besonders die Inhalte auch für Nutzer attraktiv zu gestalten (Stichwort: „User Experience“).
Auf der technischen Seite befasst sich die OnPage-Optimierung mit Quellcode- & Geschwindigkeits-Optimierungen deiner Website. Auch die Optimierung der internen Linkstruktur deiner Website gehört dazu.
Bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Website solltest Du immer mit der OnPage-Optimierung vor der OffPage-Optimierung beginnen.
Für optimale Ergebnisse wirst Du hierfür professionelle Tools benötigen.
Die OffPage-Optimierung im Detail
OffPage-Optimierung befasst sich mit dem Aufbau eines qualitativen Backlink-Profils für deine Website.
Backlinks sind noch immer einer der wichtigsten Rankingfaktoren und damit unerlässlich für eine gute Position deiner Site innerhalb der organischen Suche. Dabei werden Links von Suchmaschinen unterschiedlich stark gewichtet und bewertet. Daher ist die Anzahl und vor allem die Qualität der Backlinks ein ausschlaggebendes Kriterium.
Gerade um die Qualität von Backlinks zu bewerten, benötigst Du hierfür kostenpflichtige SEO-Werkzeuge.
Lokale SEO im Detail
Local SEO richtet ihren Fokus auf Optimierungen für lokal tätige Unternehmen und standortbezogene Suchen.
Besonders wichtig sind hier Einträge in Google My Business, sowie in (regionalen) Branchenverzeichnissen und Stadtanzeigern. Gerade die Basis-Aufgaben der lokalen SEO kannst Du sehr gut selbständig erledigen. Den wichtigsten Punkt nimmt dabei Google My Business ein. Hier kannst Du nachlesen, wie Du Google My Business effizient nutzen kannst.
Bezahlte Suche (Google Ads) und SEO
Die sogenannte „Bezahlte Suche“ bietet eine sehr gute Möglichkeit in wenig Zeit zusätzlichen Traffic für deine Website zu generieren. Im Gegensatz zu Suchmaschinenoptimierung benötigen Anzeigen keine Vorlaufzeit und beginnen sofort zu wirken.
Allerdings gilt auch: Pay-per-Click (PPC) und andere Marketing-Maßnahmen sind zwar geeignet um Traffic zu erzeugen, aber sobald Du aufhörst deine Zeit, Fleiß und Geld in sie zu investieren, verschwindet dieser Traffic wieder.
Wie viele Klicks erzielen Such-Anzeigen?
Bleiben wir zunächst beim Beispiel „klempner münchen“:
Wie Du in der Abbildung siehst, werden für diesen Suchbergriff nur zu 25% Anzeigen angeklickt. Der Großteil der Klicks verteilt sich auf die organischen Ergebnisse. Wenn Du hier ausschließlich auf Werbung setzt, dann lässt Du dir 75% der potentiellen Kunden entgehen.
Und das ist kein willkürlich gewähltes Beispiel:
All diese Beispiele zeigen glasklar, dass die organischen Klicks dominieren.
Gute, seriöse Suchmaschinenoptimierung ist nachhaltig
Betrachte einfach PPC und SEO als zwei Seiten der selben Medaille. Beide Verfahren bieten dir die Möglichkeit für die Suchbegriffe deiner Kunden prominent zu erscheinen. Sie schaffen beide neue Leads und können diese zu Kunden verwandeln. Aber SEO benötigt keine dauerhaften Investitionen, um nachhaltig zu wirken.
Selbstverständlich kostet SEO etwas: entweder ein Budget für deine Agentur oder deine Zeit und Mühe. Aber der gewonnene Traffic bricht nicht sofort zusammen, sobald Du die Ausgaben kürzt.
Kostenfreie SEO-Tools
Im Folgenden findest Du ein paar ausgewählte kostenlose SEO-Tools. Einige davon sind unerlässliche Helfer, andere bieten zumindest für kleinere Websites eine erste Alternative zu kostenpflichtigen Werkzeugen.
Google Search Console
Das wichtigste kostenfreie Werkzeug ist und bleibt Google Search Console. Hier kannst Du sehen, wie deine Website in den Google Ergebnissen abschneidet, wie oft sie zu Keywords und Keyword-Kombination angezeigt wird und Du kannst die Click-Through-Rate bestimmen.
Um Search Console nutzen zu können, musst Du deine Website dafür freischalten.
Google Lighthouse
Unersetzlich für die technische Analyse. Mit Lighthouse kannst Du einzelne Seiten deiner Websites effizient auf Probleme in den Bereichen Performance (Lade- und Ausführungsgeschwindigkeit), Accessibility (Barrierefreiheit), Progressive Web App und SEO (Fehler im HTML-Markup und einige weitere Basics) überprüfen.
Google Lighthouse ist Teil der Chrome Developer Tools und auch als Kommandozeilenwerkzeug für Node.js verfügbar.
Xenu Link Sleuth
Für eine erste technische Analyse kannst Du die Freeware Xenu Link Sleuth verwenden. Vor allem zum Auffinden von Broken Links, doppelten Seitentiteln/Descriptions und zur Analyse der internen Linkstruktur eignet sich das Werkzeug hervorragend.
Answer The Public
Das Tool AnswerThePublic hilft dir hochwertigere Inhalte zu erstellen, indem es dir zeigt in welchem Kontext bestimmte Keywords und Suchanfragen stehen.
Für die Recherche zu einzelnen Themen kann AnswerThePublic eine große Inspirationsquelle sein.
KW Finder
KW Finder ist ein exzellentes Werkzeug zur Keyword-Recherche, das diesen Prozess wirklich einfach gestaltet und die Konkurrenz zu den einzelnen Begriffen anschaulich darstellt.
Das Werkzeug bietet umfassende Daten die auch SEO-Veteranen glücklich machen und ist dabei immer noch für Anfänger geeignet.
Ubersuggest
Der Marketing- und SEO-Spezialist Neil Patel hat vor kurzem Ubersuggest erworben und es als Teil seiner Website relauncht. Das aktualisierte Ubersuggest vereint Daten aus dem Google Keyword-Planer und den Google Suchvorschlägen. Das Ergebnis ist ein deutlich verbessertes Keyword-Recherche-Werkzeug.
Das neue Ubersuggest nimmt Daten, die Du ansonsten nur mit viel Aufwand zusammentragen kannst, und vereint diese in einer einzelnen, benutzerfreundlichen Anwendung.
Das Beste ist: Du kannst das Keyword-Tool so oft Du willst und ohne Einschränkungen verwenden.
Ryte FREE
Die freie Version von Ryte stellt dir viele Features der kostenpflichtigen Version zur Verfügung, allerdings ist die Anzahl der möglichen Auswertungen pro Monat stark limitiert.
Für kleine Websites kannst erhältst Du mit Ryte FREE ein umfangreiches OnPage-Optimierungswerkzeug. Eine Registrierung ist erforderlich.
Kommerzielle SEO-Tools
Früher oder später wirst Du an den Punkt kommen, an dem dir die freien Tools nicht mehr ausreichen. Sei es, dass die teilweise bestehenden Einschränkungen zu groß sind, oder dass es zu lange dauert bestimmte Datensätze manuell zusammenzutragen. Spätestens wenn es darum geht potentielle Konkurrenten herauszufinden und diese zu analysieren, stößt Du mit den freien Werkzeugen an eine Grenze.
Dann wird es Zeit über kostenpflichtige Alternativen nachzudenken. Im Folgenden findest Du eine Auswahl von bekannten Tools inklusive Preisangaben für das kleinste Paket.
Umfassende Tools
Sistrix Toolbox
Sistrix ist ein Klassiker unter den SEO-Tools und wurde 2008 gestartet. Es bietet unterschiedliche Module für einzelne SEO-Teilbereiche, die miteinander kombiniert werden können.
Kosten: ab 100,- € pro Monat [Stand: 02/2019]
Searchmetrics
Ein weiteres umfassendes Werkzeug ist Searchmetrics: hier ist der Bereich zu Inhaltsanalyse besonders stark ausgeprägt.
Kosten: ab 69,- € pro Monat [Stand: 02/2019]
Ahrefs
Ahrefs kommt ursprünglich aus dem OffPage-Bereich und bietet umfangreichste Werkzeuge für Keyword-basierte Untersuchungen. Mittlerweile wurde das Tool auch um OnPage-Werkzeuge erweitert, so dass es zurecht bei den umfassenden Werkzeugen geführt wird.
Kosten: ab $ 99,- pro Monat [Stand: 02/2019]
Moz Pro
Von Keyword-Recherche, über Rank-Tracking bis hin zur OnPage-Optimierung: mit Moz Pro erhältst Du ein mächtiges SEO-Werkzeug.
Kosten: ab $ 99,- pro Monat [Stand: 02/2019]
OnPage Tools
Ryte
Ryte hilft dir versteckte Fehler auf deiner Website zu finden, überzeugende Inhalte zu erstellen und erweiterten Zugang zu Daten aus der Google Search Console.
Kosten: ab 99,99 € pro Monat [Stand: 02/2019]
Audisto
Ideal zur Analyse umfangreicher Websites. Bietet dir die Möglichkeit die komplette Struktur deiner Website zu analysieren (inkl. Authority Flow und Linkgraph). Mit Audisto findest Du technische SEO Probleme, „Duplicate Content“ und Performance-Engpässe.
Kosten: ab 90,- € pro Monat [Stand: 02/2019]
SEOlyze
SEOlyze ist spezialisiert auf Inhaltserstellung und Analyse. Es bietet dir Funktionen zur Recherche, Konzeption und Erstellung von Texten mittels semantischer Analysen.
Kosten: ab 39,90 € pro Monat [Stand: 02/2019]
OffPage Tools
Majestic
Majestic verfügt über die wohl größte Datenbank an Backlinks und eignet sich von daher optimal für deren Analyse. Wenn Du allerdings weitergehende Funktionen suchst, wirst Du enttäuscht sein.
Kosten: ab 46,99 € pro Monat [Stand: 02/2019]
Sollte ich einen SEO-Profi, Berater oder eine SEO-Agentur beauftragen?
Je nachdem wie lernbereit Du bist, wieviel Zeit Du verwenden kannst und wie komplex deine Websites sind, kannst Du Basis-SEO selbst durchführen. Oder Du merkst, dass Du lieber die Hilfe von Experten beanspruchen möchtest. Beides ist völlig in Ordnung.
Wenn Du dich am Ende nach Expertenhilfe umsiehst, ist es wichtig zu wissen, dass „SEO Dienstleistungen“ von vielen Agenturen und Beratern angeboten werden, die Qualität aber stark variiert. Eine gute SEO-Agentur auszuwählen kann dir viel Zeit und Geld sparen, da „unsaubere“ und „falsche“ SEO-Taktiken oft mehr Schaden als Nutzen bringen.
Ob Agentur oder Do-It-Yourself – kenne die grundlegenden Fachbegriffe
Um Missverständnisse und Fehler zu vermeiden, ist es wichtig, dass Du die wichtigsten Fachbegriffe kennst. Einen ersten guten Überblick erhältst Du in der Google-Hilfeseite „So funktioniert die Google-Suche“. Die Google Richtlinien für Webmaster geben noch tiefer gehende Informationen.
Vom Beginner zum Profi
Je intensiver Du dich mit dem Thema SEO beschäftigst, umso wichtiger wird ein solides Basis-Wissen. Gerade, wenn Du SEO in Eigenregie betreiben möchtest, solltest Du dein Wissen kontinuierlich erweitern.
Sehr gut geht das mit Google’s Zukunftswerkstatt „Grundlagen des Onlinemarketings“. Hier werden alle Themen Rund um SEO und SEA ausführlich und mit Videos erklärt. Am Ende kannst Du sogar eine Prüfung für ein Zertifikat ablegen.
Die richtige SEO-Agentur auswählen
Möchtest Du dich von einem SEO-Spezialisten unterstützen lassen, solltest Du im Auswahlverfahren einige Dinge beachten.
Im Wesentlichen handelt es sich um einen fünf-stufigen Prozess:
-
Sei bereit die vorgeschlagenen Änderungen umzusetzen
Die Vorschläge und Veränderungen eines SEOs umzusetzen kostet Zeit und Mühe. Wenn Du keine Ressourcen hast, um diese umzusetzen, macht es auch keinen Sinn einen professionellen Berater zu engagieren. -
Mache dich über deine potentiellen Partner schlau
Gibt es Referenzen? Hält sich der Partner an die Google-Richtlinien für Webmaster? Werden ergänzende Dienste/Beratung angeboten? Welche Ergebnisse sind in welchem Zeitraum zu erwarten? Wie soll der Erfolg der Maßnahmen gemessen werden? -
Überprüfe die Referenzen
Hier ist es oft hilfreich, wenn Du bestehende Kunden nach ihren Erfahrungen befragst. -
Bitte um eine Analyse des Ist-Zustands
Unter Umständen kostet diese Analyse etwas, sie ist aber notwendig, um realistische Verbesserungsvorschläge zu erhalten. Versprechungen ins Blaue hinein sprechen eher für unseriöse Praktiken. - Entscheide dich, ob Du den Spezialisten beauftragen möchtest
SEO – aber bitte erfolgreich…
Wenn Du mit Suchmaschinenoptimierung Erfolg haben willst, ist ein planvolles Vorgehen essentiell. Je nachdem wie populär deine Website ist, dauert es zwischen wenigen Stunden und ein bis zwei Wochen, bis Änderungen an deiner Website Auswirkungen in den Suchergebnissen zeigen. SEO erfordert Geduld, und gerade in der Anfangszeit einer SEO-Kampagne können die Ergebnisse noch erheblichen Fluktuationen unterliegen.
Die folgende Reihenfolge an Optimierungen, kannst Du als generellen Leitfaden betrachten:
1. Ziele definieren
Lege fest, welche Ziele Du mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung erreichen möchtest. Grenze die Ziele klar ab und bestimme wie Du Erfolg und Misserfolg messen willst. Hier bietet es sich an auf Werte einer Web-Analyse-Lösung zurückzugreifen (z.B. Google Analytics).
2. Technische Optimierung
Zuerst solltest Du vor der eigenen Haustüre kehren und grundsätzliche Probleme deiner Website beheben.
Das umfasst unter anderem das Aufspüren und Beseitigen von defekten Links, eine Umstellung auf HTTPS (sofern möglich und noch nicht geschehen), sowie die Optimierung der Ladezeit deiner Website.
3. Inhaltliche Optimierung
Sind die wichtigsten technischen Probleme beseitigt, geht es an die Optimierung des Inhalts.
Überprüfe dazu zunächst folgende Punkte:
- Sind die Inhalte passend zu den Erwartungen deiner Besucher gruppiert?
- Werden die Themen in angemessener Breite & Tiefe beleuchtet?
- Sind die Seiten attraktiv gestaltet und laden zum Lesen/Verweilen ein?
- Verfügen alle Seiten über passende, aussagekräftige Titel und Beschreibungen?
Danach kannst Du dich mit der Optimierung einzelner Texte beschäftigen. Hilfreich hierfür sind Content-Werkzeuge wie SEOlyze oder Ryte.
4. Aufbau/Verbesserung des Link-Profils
Wie bereits erwähnt, gehören Backlinks immer noch zu den wichtigsten Rankingfaktoren für Suchmaschinen.
Aufbau und Pflege deines Linkprofils sind aber auch gleichzeitig die zeitaufwändigsten Aufgaben. Für die Bewertung von potentiellen Linkquellen eignet sich Ahrefs hervorragend.
5. Bringe die notwendige Geduld auf
Wieviel Zeit benötigt SEO? Die vielleicht ernüchternde Antwort ist: „Es hängt davon ab…“.
In der Regel kannst Du nach drei bis sechs Monaten erste, bleibende Resultate messen. Wie schnell sich einzelne Ergebnisse einstellen, hängt dabei maßgeblich von der Ausgangssituation und dem Wettbewerbsumfeld ab.
Generell solltest Du für eine SEO-Kampagne mindestens sechs, besser zwölf Monate einplanen.
OnPage-Optimierung: Tipps
Stelle sicher, dass deine Website für Mobilgeräte optimiert ist
Das deine Webseiten auf Smartphones & Tablets funktionieren sollten, ist heutzutage eigentlich klar. Ist das nicht der Fall, landest Du in den Suchergebnissen der mobilen Suche weit hinten.
Für eine schnelle Überprüfung kannst Du den Google Mobile Friendly Test verwenden. Wenn Du bereits Search Console verwendest, findest Du dort einen Bericht, der deine gesamte Website abdeckt.
Sorge dafür, dass deine Website schnell lädt
Die Ladegeschwindigkeit gehört seit einiger Zeit zu den Rankingfaktoren bei Google. Seit Juli 2018 ist sie offiziell ein wichtiger Bestandteil bei der Bewertung von Suchergebnissen für die mobile Suche.
Du solltest bei Google PageSpeed Insights mindestens 95 Punkte oder mehr für den Desktop und 85 Punkte oder mehr für Mobile erreichen.
Hilfreiche Informationen, wie Du deine Seite schneller machen kannst, findest Du in dem Blog-Post „6 Tipps zum Beschleunigen der eigenen Website für (fast) jeden“.
Achte auf die interne Link-Struktur
Wichtige Seiten sollten auch in der Link-Struktur zu erkennen sein: einfach ausgedrückt, verfügen sie über überdurchschnittlich viele eingehende Links.
Einfache Analysen kannst Du dabei mit dem freien Tool Xenu erledigen. Wenn es in die Tiefe der Optimierung geht, solltest Du auf professionelle Werkzeuge wie Audisto zurückgreifen.
Erstelle einzigartige Inhalte
Deine Expertise ist dein Kapital. Zeige Besuchern und Suchmaschinen gleichermaßen, dass Du ein Experte in deinem Bereich bist. Schreibe dafür Texte, die dein gewähltes Thema umfassend darstellen.
Für das Fine-Tuning kannst Du Werkzeuge verwenden, die deine Inhalte nach dem WDF*IDF-Verfahren analysieren. Diese Methode ist äußerst erfolgversprechend.
OffPage-Optimierung: Tipps
Bei OffPage-SEO dreht sich alles um Links zu deiner Website. Klingt einfach, doch wie erhältst Du neue und möglichst hochwertige Links?
Kaputte Backlinks reparieren
Suche nach bestehen Backlinks zu deiner Website, die nicht mehr funktionieren. Dafür kannst Du die Logfiles deines Servers auswerten oder den „Broken Backlinks“-Bericht von Ahrefs nutzen.
Für alle gefundenen, kaputten Backlinks richtest Du dann eine 301-Weiterleitung auf einen möglichst passenden existierenden Inhalt ein.
Unverlinkte (Marken-)Nennungen
Wenn jemand deine Marke im Internet nennt, hat er oder sie sich bereits eingängig mit deinem Unternehmen beschäftigt. Aber es kommt immer wieder vor, dass der Autor keinen Link zu deiner Website integriert hat.
In diesen Fällen solltest Du mit dem Betreiber der Website Kontakt aufnehmen, ihm für die Erwähnung danken, und freundlich bitten, ob er eventuell einen Link zu deiner Seite setzen würde.
Mit Google Alerts kannst Du die Suche nach Marken-Nennungen (oder anderen Begriffen) ganz einfach automatisieren.
Gastbeiträge
Das Thema „Gastbeiträge“ hat eine bewegte Geschichte. Dem Streuen von qualitativ minderwertigen Guest-Posts hat Google bereits seit langem das Wasser abgegraben. Aber Gastbeiträge von hoher Qualität sind immer noch eine Top-Quelle für hochwertige Backlinks.
Die Herausforderung ist hier aber die Kontaktaufnahme, um überhaupt zu einem Gastbeitrag in einem hochwertigen Blog zu kommen. Sam Oh von Ahrefs hat dazu ein sehr gutes Video veröffentlicht:
Lokale SEO: Tipps
Strukturierte Daten für das lokale Geschäft hinterlegen
Sorge dafür, dass auf deiner Starseite (nicht auf allen Unterseiten), strukturierte Daten für das lokale Unternehmen hinterlegt sind. Am besten funktioniert das, wenn Du JSON+LD als Format wählst.
Business Einträge bei Google, Bing und Apple erstellen und pflegen
Erstelle Profile für dein Unternehmen bei den Local Business Plattformen der jeweiligen Anbieter:
Achte dabei auf vollständige Einträge und vor allem darauf, dass deine Öffnungszeiten stets korrekt sind.
Regelmäßige Aktualisierungen bei Google My Business
Während es bei Bing und Apple mit dem Erstellen der Einträge erledigt ist, solltest Du für den Google My Business Eintrag regelmäßige Updates planen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Einträge mit wöchentlichen Beiträgen und/oder neuen Fotos deutlich mehr Klicks erhalten.
Bewertungen, Bewertungen, Bewertungen
Versuche so viele positive Bewertung wie möglich zu sammeln. Für den Start kannst Du Bestandskunden anschreiben und um eine nachträgliche Bewertung bitten.
Schaffe einfache Möglichkeiten zur Bewertung mit Kurz-URLs (z.B. meine-website.de/bewerten), die es Kunden möglichst einfach machen, dich und deine Leistungen auf den unterschiedlichen Plattformen zu bewerten. Diese URLs kannst Du hervorragend offline verwenden (z.B. in Speisekarten, auf Kassenbons, usw.).
Zu guter Letzt solltest Du es Suchmaschinen einfach machen, die Bewertungen zusammenzuführen. Dafür fügst Du jedes Plattform-Profil in den strukturierten Daten für dein lokales Unternehmen (JSON+LD) im Array "sameAs" hinzu.
Einträge in Branchenbüchern und Stadtanzeigern
Sorge dafür, dass deine Website in gängigen Branchenbüchern und Stadtanzeigern zu finden ist. Prüfe auch regelmäßig, dass die dort hinterlegten Informationen noch korrekt sind. Als einen ersten Einstieg kannst Du folgende Seiten nutzen: stadtbranchenbuch.com, dastelefonbuch.de, 11880.com, meinestadt.de, infobel.com, kennstdueinen.de, werkenntdenbesten.de, hotfrog.de, finde-offen.de
Passe bei den Einträgen in Branchenbüchern gut auf, dass Du nicht aus Versehen kostenpflichtige Zusatzleistungen buchst – diese sind praktisch nie ihr Geld wert. Leider musst Du auch mit nervigen Vertriebanrufen rechnen, aber die lassen sich ja abwimmeln…
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